Grundlagen schamanischer Energiemedizin


Die Basis von Leben ist Energie

Der Schamanismus geht davon aus, dass alles lebt, alles aus Energie besteht und alles miteinander verbunden ist. Materie, Gedanken und Gefühle sind letztendlich Energie und wirken ununterbrochen auf einander ein, ohne dass wir uns dessen bewusst sind. Schamanen haben gelernt, die verschiedenen Ebenen gleichzeitig wahrzunehmen und zwischen diesen Ebenen zu wandeln. Dazu verändern sie ganz gezielt ihren Bewusstseinszustand, also ihre Energie, und erweitern so die Grenzen ihrer Wahrnehmung.

Energiekörper

In der Vorstellung der Schamanen und in der energiemedizinischen Praxis ist der menschliche physische Körper von einem Energiekörper umgeben. Viele Menschen sind mit dem Begriff Aura vertraut. Die Aura ist ein Bestandteil dieses Energiekörpers. Er ist über die Chakren mit dem physischen Körper verbunden. Darüber hinaus hält das elektromagnetische Feld des Gehirns den Energiekörper am physischen Körper. Der Energiekörper hat die Form eines Torus und reicht weit über unseren physischen Körper hinaus. Wenn wir sterben, löst sich der Energiekörper vom physischen Körper und verlässt diese Welt.

Beeinträchtigungen des Energiekörpers

Alle Ereignisse in unserem Leben werden nicht nur durch unseren physischen Körper verarbeitet, sondern auch in unserem Energiekörper gespeichert. Dadurch können bestimmte Emotionen und Verhaltensmuster immer wieder auftauchen oder es kommt zu Energieblockaden, die sich in körperlichen Beschwerden und Krankheiten äussern. Es ist auch möglich, dass sich durch bestimmte Umstände fremde Energien im Energiekörper festsetzen und ihre Informationen an unseren physischen Körper weitergeben. Schließlich kann es auch sein, dass Teile unseres Energiekörpers verloren gehen und damit ein Teil unserer Lebensenergie verschwindet.

Energiemedizin

Die Welt - die alltägliche und die nichtalltägliche - hat nach Wahrnehmung der Schamanen eine klare Ordnung. Das Prinzip des Gleichgewichts ("Ayni") ist dabei zentral. Die Ursache für körperliche, emotionale oder seelische Beschwerden liegt letztendlich immer auf der Ebene des Energiekörpers, welcher durch irgendetwas aus dem Gleichgewicht geraten ist. Die Heilung von Körper, Geist und Seele liegt nach der schamanischen Wahrnehmung in der Wiederherstellung des energetischen Gleichgewichts. Der Energiekörper hat im Heilwissen der Inka - genau so wie der physische Körper - eine Anatomie, zu welcher u.a. der energetische Mund, der Energiemagen, die 5 Kammern des energetischen Herzens und die Kammer des Nektars gehören. 

Heilung des Energiekörpers

Der Schamanismus bietet eine Reihe von erprobten Instrumenten, um den Energiekörper des Menschen zu reinigen, ins Gleichgewicht zu bringen, mit dem Universum zu verbinden, von Fremdenergie zu befreien und wieder zu vervollständigen. Mit der Wiederherstellung der ursprünglichen Balance kann Heilung geschehen.

Die Mesa

Die peruanischen Schamanen arbeiten mit Heilsteinen, die sie in ihrer Mesa mit sich tragen. Die Mesa ist ein Beutel aus Heilsteinen, die sich der Schamane im Verlauf seiner Ausbildung verdient. Jeder Stein wird initiiert und mit bestimmten Energien aus der Natur verbunden, z. B. der Energie des Wassers, der Berge, der Blitze, des Windes. Die Steine werden so zu Heilsteinen, in den Anden "Kuyas" (=leidenschaftliche Liebe) genannt, und sind zentral bei der Behandlung von Klienten. Ich wurde in der Linie der Heiler der Quero, der direkten Nachkommen der Inka, traditionell ausgebildet und initiiert und arbeite ebenfalls mit meiner Mesa.